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Feldpostbriefe Italienfront

Wiedergabe von 74 Feldpostbriefen, die (überwiegend) von dem deutschen Offizier Robert Lauth aus Ludwigshafen/Bad-Dürkheim ab Oktober 1943 an seine Ehefrau geschrieben wurden, dazu 14 Karten aus der bis mindestens August 1947 währenden sowjetischen Kriegsgefangenschaft und ein Nachkriegsbrief der Verwandtschaft.

Robert Lauth, wahrscheinlich bereits im 1. Weltkrieg Soldat, ist verheiratet und hat zwei jugendliche Söhne. Zur Zeit der vorliegenden Korrespondenz ist er Hauptmann der Luftwaffe und dient bei der 1. Kompanie des Luftwaffen-Bau-Bataillon 6/VII.
Zivil ist er haupt- oder nebenberuflich Künstler und malt Aquarelle, die, wie aus einem Brief hervorgeht, auch über eine Gallerie verkauft werden. Offenbar sammelt er selbst auch Kunstwerke.
Auffällig, wie bei fast allen Feldpost-Schriftwechseln steht die Liebe zu der und Sorge für die eigene Familie, im krassen Gegensatz zu einer erschreckenden Kälte in Bezug zu den Kriegsgegnern, bzw. die nichtdeutsche Bevölkerung in den besetzten Ländern.
Die Briefe beginnen mit der Rückkehr von einem Heimaturlaub am 25. September 1943. Grund des Sonderurlaubs war ein Bombentreffer des Hauses seiner Familie in Ludwigshafen, wobei auch seine Schwester, Lydia Wagner, ums Leben kam.
Ziel der Rückreise ist der Stationierungsort seiner Kopanie in Foggia/Italien. Bereits am 10. Juli 1943 sind die Alliierten Truppen an der Südspitze Italiens gelandet. Zug um Zug besetzen sie zusammen mit den drei Tage später ebenfalls gelandeten englischen Truppen Italien von Süden Richtung Norden. Während des Urlaubs von Hauptmann Lauth musste sich seine Kompanie vor den anrückenden englischen Truppen zurückziehen und so ist sein neues Ziel ein kleines - wie er schreibt - verstecktes Dörfchen in der Nähe von Udine. Dort beschafft er sich, wie er schreibt, allerhand schöne Sachen, wahrscheinlich Kunstwerke , die er auf nicht beschriebene Art und Weise organisiert hat, und sucht einen Weg, sie nach Hause zu seiner Frau zu schaffen.
Auf seinen dringlichen Rat hin hat die Ehefrau die Wohnung in dem ständig bombardierten Ludwigshafen aufgegeben und ist nach Bad Dürkheim gezogen, wo der Famile ein möbiliertes Zimmer zur Verfügung steht. Auf seinen Rat wurden wertvolle Besitztümer an ungefährdetere Adressen ausgelagert und das Mobilar wurde gegen Schaden und Verlust versichert.
Sein Leben auf dem italienischen Kriegsschauplatz ist im Gegensatz zur Lage in der Heimat noch recht angenehm. Die Versorgung ist besser als in der Heimat. Hingegen werden Ludwigshafen und Mannheim ständig bombardiert. Sohn Werner ist als Flakhelfer in Lugwigshafen verblieben, Sohn Wolfgang offenbar als HJ-Mitglied nach Frankreich eingezogen worden.
Ab 1944 verschlechtern sich die Einkaufsmöglichkeiten für die Soldaten der Italienfront, da sie kaum noch die hierzu benötigten Devisen, also italienisches Geld, erhalten. Hauptmann Lauth kündigt seiner Ehefrau daher an, dass er ihr und ihren Bekannten keine Waren mehr zusenden kann. Insbesondere ging es dabei um Damenhandtaschen.


Am 28. Juli 1943 wurde der italienische Führer Mussoline verhaftet und Italien sagte sich offiziell aus dem Bündnis mit den Deutschen losgesagt.
Am 3. September 1943 kapituliert Italien offiziell. Am 12. September 1943 befreiten deutsche SS-Truppen unter Mitwirkung der Luftwaffe Mussolini aus seiner Gefangenschaft im Berghotel des Gran Sasso in den Abruzzen. Italien wird dadurch gespalten in den größeren Südstaat, der kapituliert hat, in dem aber nach wie vor deutsche Soldaten versuchen den Vormarsch der Alliierten zu stoppen und deren erorberten Gebiete zurück zu erkämpfen, und in den kleinen Nordstaat, in dem Mussolini die Sozialfaschistische Republik Italiens ausgerufen hat.

Im März 1944 wird die Einheit von Hauptmann Lauth von Udine in Norditalien in die Abruzzen östlich Roms verlegt, um sich den alliierten Truppen entgegenzustellen. Längst sind aber auch Unruhen in der italienischen Bevölkerung entstanden und einzelne Wehrmachtssoldaten können sich wegen reger Partisanentätigkeit nicht mehr abseits großer Straßen bewegen. Unmittelbar nach seiner Ankunft in den Abruzzen erleidet Robert Lauth einen schweren Malariaanfall, der ihn für rund einen Monat in ein Lazarett zwingt. Praktisch die gesamte Führung seiner Kompanie erleidet dieses Schicksal. Während des Lazarettaufenthaltes sorgt er sich um die Auslagerung des wertvollem Besitz, den er zumindesten teilweise in Italien organisiert hatte, aus seinem Haus in Bad Dürkheim ins ungefährdetere Wachenheim. Seine Frau fährt mit einer Freundin zu deren Haus in Dresden, um sich dort von den Bombardierungen des Ludwighafener Raums zu erholen. Nach der Entlassung aus dem Lazarett fährt der Bataillonskommandeur, ein Major, in Urlaub. Hauptmann Lauth wird sein Stellvertreter und hofft in den kommenden Tagen selbst zum Major befördert zu werden. Es liegt in seiner Verantwortung, ein Rollfeld, also einen Feldflugplatz zu betreiben.
Er schickt seiner Ehefrau ungerahmte alte italienische Gemälde und bittet sie, diese für die Nachkriegszeit ungeöffnet einzulagern.
Eine ehemalige ukrainische Hilfskraft, Katja Babenko, seiner alten Kompanie meldet sich bei Hauptmann Lauth und berichtet ihm, den Rückzug der Luftwaffe aus dem Balkan mitgemacht und dabei all ihren Besitz und ihre Kleidung verloren zu haben. Sie ist in Reichshof, fährt aber in Kürze weiter nach Königsberg und möchte Hauptmann Lauth gerne treffen. Das sehr persönliche Anschreiben, dass an seine Heimatadresse geht, erreicht die Ehefrau von Hauptmann Lauth, die Katja kurz zurückschreibt, den Brief an ihren Mann weitergeleitet zu haben und dass dessen Kompanie mittlerweile von Italien nach Litauen verlegt wurde.
Hier ist Hauptmann Lauth für die Aufsicht eines Lagers mit 2000 zur Arbeit herangezogenen Juden verantwortlich. Seine Ehefrau war Pfingsten 1944 bei einem Besuch in ihrem zerstörten Ludwigshafener Haus erneut alliierter Bombardierung ausgesetzt.
Robert Lauth fordert sie erneut auf, nicht so häufig nach Ludwigshafen zu fahren, ev. die Möbel aus der zerbombten Wohnung zu bergen. Sie soll sich nicht in Gefahr bringen, da sie für die Kinder zu sorgen hat, auch wenn diese momentan selbst im Krieg sind.
Herr Lauth selbst ist nun in der Nähe von Riga stationiert und überwachte den Bau einer Landebahn, die von mittlerweile etwa 3000 jüdischen Zwangsarbeitern erstellt wird, zu 65% Frauen. Nach seiner Meinung sind sie zwar sehr schlecht untergebracht, aber gut verpflegt und arbeiten sehr gut, weil sie genau wissen, was ansonsten mit ihnen geschieht. Probleme machen ihm die Juden nicht, eher die Wachmannschaften der Lager, deren Soldaten er als stur einstuft. Und sorgen tut er sich eher um seinen Besitz im zerbombten Haus in Ludwigshafen und darum, dass seine vielen Lebensmittelpäckchen bei seiner Ehefrau ankommen.
Wie aus dem Brief eines Luftwaffensoldaten namens Otto hervorgeht, nähert sich die Ostfront mittlerweile Ungarn.
Durch die Lage in der Heimat und die von der Front durchsickernden Nachrichten beginnt Frau Lauth allmählich an dem Endsieg der Wehrmacht zu zweifeln. Hauptmann Lauth versucht diese zu zerstreuen, in dem er ihr rät nicht auf die Miesmacher zu Hause zu hören, sondern so wie er fest an den Kriegsgewinn und die bessere Zeit danach zu glauben.
Jedoch kann auch Hauptmann Lauth nicht übersehen, dass sich die Lage an der Ostfront täglich verschlechtert. Schließlich erhält er den Befehl, die ihm anvertrauten jüdischen Zwangsarbeiter in das Deutsche Reich zu transportieren. Am 12. Juli 1944 berichtet er seiner Frau, mit diesem Transport in die Gegend von Danzig unterwegs zu sein. Vor dort will er ihr eine Sperrholzkiste mit Bildern schicken, die einem Anzug beigelegt sind.
Jedoch gelangt Hauptmann Lauth nicht nach Danzig. Er übergibt die ihm anvertrauten jüdischen Zwangsarbeiter in Simonsdorf, von wo sie höchstwahrscheinlich in das nahe Konzentrationslager Stutthof verbracht werden. Auf dem Transport muss es zu schlimmen Vorfällen gekommen sein, so schlimm, dass Hauptmann Lauth es für sicherer hält, nicht darüber zu schreiben, sondern das seiner Frau persönlich zu erzählen. Offenbar hat er aber auch entsprechende Tagebuchnotizen gemacht.
Nach dem Abschluss des Transports soll Hauptmann Lauth zurück zu seiner Kompanie in der Nähe von Königsberg fahren.
Allerdings haben russische Truppen seine Kompanie während seiner Abwesenheit angegriffen und vernichtend geschlagen. Hauptmann Laut schreibt von einer Fügung Gottes, dass er zu diesem Zeitpunkt gerade seine rund 2000 Juden in die Nähe von Danzig (ins KZ) bringen musste!
Zurück bei seiner Truppe, die bis unmittelbar an die Grenze des Deutschen Reichs zurückgedrängt wurde, muss Hauptmann Lauth, der wegen der Verwundung des Bataillonskommandeurs wieder die Führung übernimmt, die restlichen und nur noch mit Gewehren bewaffneten Soldaten auf einen neuen Angriff sowjetischer Truppen vorbereiten. Zur Verpflegung der Soldaten plündern die Soldaten offensichtlich die litauische Bevölkerung.
Im August 1944 hat Hptm. Robert Lauth wieder einen Malariaanfall und liegt im Lazarett Mazicken in Heydekrug. So unangenehm der Krankheitsausbruch ist, so froh ist Hptm. Lauth, von der Front weg zu sein, wo ein täglich ein schwerer Angriff der russischen Truppen erwartet wird. Die Zivilbevölkerung wird evakuiert.
Die Zeit im Lazarett nutzt Hptm. Lauth, um wieder einige Pakete nach Hause zu schicken, darin sind seine Malutensilien, Bilder, Lebensmittel und gute Uniformsteile. Offenbar will er nicht nur seine Angehörigen versorgt wissen, sondern auch sein Gepäck reduzieren, um sich im Falle eines sowjetischen Vorrückens leichter absetzen zu können. Den Russen will er keinesfalls in die Hände fallen. Er hofft, nach Genesung von seinem Malariaanfall zur Kur nach Tübingen zu kommen, wo ihn seine Ehefrau besuchen könnte. Allerdings kommt es entgegen der Versprechungen anders und er wird nach seiner Entlassung zurück an die Front beordert. Dort, hat sich gegen Ende August alles verändert. Die Wehrmacht treibt die Russen mit Panzerverbänden wieder zurück und bei Robert Lauth keimt die Hoffnung, dass sich die Sowjetunion in Bälde geschlagen geben muss.
Im Oktober erklärt er, dass die Alliierten mittlerweile zwar fast alle von deutschen Soldaten besetzten Gebiete erobert hätten, das Deutsche Reich aber über geheime Waffen verfügt, über die die Welt staunen wird und die England den Tod bringen werden.
Aber seine Bedenken werden dennoch größer. Er fordert seine Frau auf, im Falle einer Besetzung Deutschlands auf dem rechtsrheinischen Gebiet zu bleiben, um ja nicht den Russen in die Hände zu fallen.
Zu dieser Zeit wird Katja Babenko, die ukrainische Wehrmachtshelferin zwanzig Jahre. Frau Lauth hatte ihr eininge Wäschestücke und einen persönlichen Begleitbrief geschickt. Das Paket wird von der Spionageabwehr abgefangen, die Frau Lauth offenbar beschuldigt, mit feindlichen Personen zu paktieren. Herr Lauth schreibt einen energischen Brief an den Abwehroffizier. Dennoch oder unabhängig davon, wird Katja aus dem Truppendienst entlassen.
Offenbar soll Frau Lauth sich vor den Alliierten absetzten, da ihr aus nicht genannten Gründen besonderes Übel droht. In seinem nächsten Schreiben kommt Herr Lauth jedoch wieder auf einen bereits früher gemachten Vorschlag zurück, nämlich sich mit einem Karl Jäger in Verbindung zusetzen, der für ein Lazarett in oder in der Nähe von Bad Dürkheim zuständig ist, der sie im gegebenen Falle als seine Angestellte ausgibt.
Ansonsten schimpft er auf die Miesmacher, die den Krieg als verloren ansehen, und wünscht, dass dieses Pack, für das die Soldaten den Kopf hinhalten, später dafür zur Verantwortung gezogen wird. Seine Landsleute sind für ihn dumme Leute, deren einziges Interesse fressen, saufen und vögeln ist. Er appelliert daran, die Fahne hoch zu halten und fest auf den Endsieg zu vertrauen.
Mitte Oktober mus sich Hauptmann Lauth mit seiner Kompanie weiter vor den Russen zurückziehen. Er selbst wird wegen eines Malariaanfalles wieder in das Lazarett Mewe, 60km östlich von Danzig, eingeliefert und bittet seine Frau, ihn womöglich zu besuchen, da sie sich seit einem Jahr nicht mehr gesehen haben. Seine Frau scheint diesen Wunsch zu erfüllen und fährt kurz vor ihrem 40. Geburtstag zu ihm.
Ernst, der Schwager aus Dresden ist in amerikanische Gefangenschaft geraten, was Frau Lauths Schwester gelassen sieht. Immerhin ist er dadurch nicht mehr in Gefahr. Sie beklagt die Bombenangriffe im Westen, insbesondere auf Ludwigshafen und Freiburg und wähnt sich in Dresden in Sicherheit.
Mit großer Wahrscheinlichkeit haben sich Gretel und Robert Lauth auch im Lazarett Mewe getroffen und er konnte anschließend kurz mit ihr nach Dürkheim fahren.
Wieder an der Front erfährt er, dass seine Einreichung zum Major nicht bei der Beförderungstelle in Berlin eingetroffen war und neu beantragt werden muss. Er schreibt noch immer von der Kriegswende, aber zwischen den Zeilen kann man vermuten, dass nicht mehr ausschließt, dass der Krieg verloren geht. Der Feind steht bereits am Westwall und die deutsche Bevölkerung dort wurde zum Verlassen der Dörfer aufgefordert. Er rät seiner Frau, rechtzeitig nach Dresden zu fliehen, so lange die Zugverbindungen noch existieren.
Ende Dezember wird Robert Lauth wieder zuversichtlich, dass der Krieg gewonnen wird. Die Anfangserfolge der Ardennenschlacht beflügeln ihn. Noch weiß er nicht, dass dieser Angriff zum Stocken kommen wird, weil den deutschen Panzern das Benzin ausgeht.
Sohn Werner ist nun von der HJ zur Wehrmacht überstellt worden und ist hinter dem Westwall in der Nähe von Bühl im Schwarzwald stationiert. Von dort kommt er direkt an die Front in den Vogesen und überlebt ein Gefecht, bei dem offenbar viele seiner Kameraden umkommen. Hauptmann Lauth ist sehr besorgt. In seinem Frontabschnitt herrscht hingegen momentan relative Ruhe, fast friedensmäßige Zustände, wie er schreibt. Das ändert sich aber ab Mitte Januar 1945. Sowjetische Truppen haben die Wehrmacht bis an die Küste bei Königsberg zuückgedrängt und greifen massiv an. Die Zivilbevölkerung flieht und Straßen und Orte sind überfüllt mit Flüchtlingstreks. Hauptmann Lauth rät seiner Frau, im Falle einer Besetzung der Pfalz lieber zu bleiben, als sich diesem Elend auszusetzen, zumal die Amerikaner ja keine Russen sein.
Zwischen den Zeilen glaubt man lesen zu können, dass er für sich selbst kaum Hoffnung sieht. Der Landweg zum Deutschen Reich ist durch russische Truppen abgesperrt. Nur noch der Seeweg über Ostsee ist passierbar. Auch, wenn er seiner Frau immer noch Hoffnung auf den Endsieg machen will, spürt man seine Bedenken, lebend aus dem Krieg heraus zu kommen.
Der Rückzug geht immer weiter und Hauptmann Lauth hat nun seine bequemen Unterkünfte gegen ein Erdloch tauschen müssen. Es ist kalt und nass.
Gretel Lauth, die ja immer vor den Westalliierten nach Dresden fliehen wollte, erhält eine Karte ihres Bruders X, der die Zerstörung Dresdens miterlebt hat und nun in Stettin ist. Es scheint, als kondoliere er in der Karte auch, wegen des Todes von Werner Lauth. Aus den nächsten Schreiben wird es sicher, Sohn Werner ist gefallen. Auch ihr Bruder Hans kondoliert am 14. März 1945, da wird er grade zum Krieg eingezogen.
Von ihren Mann Robert kommt vorerst keine Nachricht mehr. Erst fast genau ein Jahr später, am 31. März 1946 hört sie wieder von ihm, - aus russischer Gefangenschaft.
Bereits in seiner ersten Nachricht interessiert sich Robert Lauth für den Verbleib der Dinge, die er aus den besetzten Ländern nach Hause gesendet hatte. Aber auch seine Malutensilien sind ihm wichtig. Offenbar plant er direkt nach Entlassung aus der Kriegsgefangenenschaft sein Kunstgewerbe wieder fortzusetzen. Robert Lauth hofft, im Sommer 1946 aus der Gefangenschaft zurückzukehren.
Er passt er sich ohne Zögern den neuen Bedingungen an und fordert seine Familie in der Heimat auf, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands zu wählen, da es sich um die beste Partei handele.
Solche Aufforderungen wurden den deutschen Kriegsgefangenen von ihren Sowjetischen Lagerkommandaten auferlegt und sicher wäre die Nichterfüllung dieses Wunsches mit nachteiligen Konsequenzen für die Gefangenen verbunden gewesen.
Nun hofft Robert Lauth, im Herbst 1946 aus der Gefangenschaft zurückzukehren.
Im Oktober 1946 hofft er, zu Weihnachten wieder zu Hause zu sein. Er bittet seine Frau, schon einmal Farben zu kaufen und fragt, of die Bürger bereits wieder an Kust interessiert sind und Bilder kaufen, weil er plant, direkt nach Rückkehr wieder mit dem Malen zu beginnen. Es ist mittlerweile Juli 1947 und die Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft verzögert sich weiterhin. Robert Lauth beginnt wieder zu malen und verdient sich zusätzliche Lebensmittel mit dem Verkauf von Zeichnungen und Bildern.
Im Juli 1947 ist Robert Lauth noch immer in Kriegsgefangenschaft. Seine Frau schreibt ihm, dass sie verzweifelt ist und ihre Probleme über ihre Kräfte wachsen. Sohn Wölfel (Wolfgang Lauth) hat angefangen Jazz Musik zu machen und sie sieht darin eine Negativentwicklung seines Charakters.
Am 12. August 1947 erhält sie die letzte Kriegsgefangenenpost ihres Mannes.
Etwa ein Drittel der deutschen Soldaten, die sich in sowjetischer Kriegsgefangenschaft befanden, überlebten ihre Haft nicht. Der Leser der plötzlich abbrechenden Briefe des Robert Lauth, könnte vermuten, dass auch für ihn dieses Schicksal zutraf?

Eine Recherche im Internet belegt diese Vermutung als falsch.
Robert Lauth, der von Beginn an als Hauptmann der Luftwaffe Kriegsteilnehmer war, das Kommando über jüdische Zwangsarbeiter hatte und an dem Mord an bis zu 3000 Juden zumindest erhebliche Mitverantwortung trägt, war nach allen im Internet aufzufindenden Biografien nicht einmal Soldat gewesen, sondern hat sich ab 1937 ausschließlich der Malerei gewidmet.
Er wurde wegen seiner Verdienste um pfälzische Heimat Ehrenbürger der Stadt Ludwigshafen, die eine Straße nach ihm benannte.
Ein Kommentar erübrigt sich.

Anderst sein Sohn Wolfgang Lauth, dem seine Mutter am 26. Juli 1947 wegen seiner Liebe zur Jazzmusik charakterliches Abgleiten vorwirft. Er wird zu einem weltweit gefeierten und vielfach geehrten Jazzpianisten und sein Charakter äußert sich vor allem durch immer wieder gezeige und praktizierte Menschlichkeit und Achtung der Schöpfung.

DatumInhaltBesonderheitLink
25.09.1943Robert Lauth ist haupt- oder nebenberuflich Künstler und malt Aquarelle, die der über eine Galerie verkauft. Offenbar wurde er direkt mit Kriegsbeginn zur Wehrmacht eingezogen. Zum Datum des ersten uns vorliegenden Briefes ist er als Hauptmann in Foggia / Süd-Ost Italien stationiert. Er fährt nach einem Heimaturlaub zurück zu seiner Kompanie. Von München aus schreibt er nach Ludwigshafen, wo seine Familie wohnt, und berichtet, dass er zu Hause einige Dinge vergessen, die er bittet, ihm nachzusenden. Ev. steht der Heimaturlaub im Zusammenhang mit der Beerdigung seiner Schwägerin, denn in einem späteren Schreiben erwähnt er deren Tod während eines englischen Bombenangriffes auf Ludwigshafen. Er warnt seine Ehefrau, länger in Ludwigshafen zu bleiben. Seine Familie ist offenbar wohlhabend, denn sie ist zur 'Reichensteuer' veranlagt. Er bittet, den wertvolleren und lebensmotwendigen Besitz auszulagern.Feldpost-Nr.: L46658
handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
3.10.1943Robert Lauth ist in einem kleinen Dorf bei Udine/Oberitalien angekommen, wohin seine Kompanie während seiner Abwesenheit geflohen ist. Er hat sich in Italien eine Schreibmaschine verschafft, außerdem einige 'schöne Sachen', die er gerne nach Hause senden will. Er drängt seine Frau nochmals Ludwigshafen zu verlassen.Feldpost-Nr.: L46658
Brief in Schreibmaschinenschrift
Briefwiedergabe
20.10.1943Robert Lauth ist in einem kleinen Dorf bei Udine/Oberitalien stationiert. Seine Frau hat Ludwigshafen verlassen und ist nach Bad Dürkheim gezogen. Sohn Werner ist als Flakhelfer in Ludwigshafen verblieben, Sohn Wolfgang als HJ-ler nach Frankreich eingezogen worden.Feldpost-Nr.: L46658
Brief in Schreibmaschinenschrift
Briefwiedergabe
3.11.1943Robert Lauth schickt seiner Frau Geburtstagswünsche und erklärt, zu Weihnachten wieder nach Hause zu kommen, sofern es keine Urlaubssperre gibt.Brief in SchreibmaschinenschriftBriefwiedergabe
30.11.1943Hans, der Bruder von Frau Lauth hatte offenbar ebenfalls Fronturlaub, um zur Beerdigung seiner Mutter nach Ludwigshafen zu kommen. Von der Ostfront schreibt er an seine Schwester und beschreibt nochmals den schmerzhaften Verlust der Ehefrau.Feldpost-Nr.: 14570
Brief in nahezu unleserlicher Handschrift.
Briefwiedergabe
03.01.1944Hans Wagner, der Bruder von Frau Lauth bedankt sich bei seiner Schwester für ein Weihnachtspäckchen und beschreibt nochmals den schmerzhaften Verlust der Ehefrau. Er hofft auf den Sieg Deutschlands im Neuen JahrFeldpost-Nr.: 14570
Brief in nahezu unleserlicher Handschrift.
Briefwiedergabe
06.01.1944Hptm. Robert Lauth an seine Ehefrau, er bittet sie, seine alten 1. Weltkriegs Uniformteile der Volksopfer Sammlung zu übergeben Feldpost-Nr.: L46658
handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
10.02.1944Hptm. Robert Lauth an seine Ehefrau, er erklärt ihr, dass er mangels italienischen Geldes kaum noch Waren kaufen und zu ihr nach Hause schicken kann. Feldpost-Nr.: L46658
handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
18.03.1944Hptm. Robert Lauth an seine Ehefrau, Verlegung von Udine in die Abruzzenregion, Lazarettaufenthalt wegen Malaria, so gut wie keine Einkaufsmöglichkeit mehr da kaum Lire und Preise hier vielfach höherFeldpost-Nr.: L46658
handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
25.03.1944Hptm. Robert Lauth an seine Ehefrau, Hauptmann Lauth liegt noch immer im Lazarett, seine Frau ist zur Erholung vor den ständigen Bombardierungen des Ludwigshafener Raums nach Dresden gefahren. Herr Lauth sorgt sich um die Auslagerung seines wertvollen Besitzes aus dem Bad Dürkheimer Haus.Feldpost-Nr.: L46658
handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
04.04.1944Hptm. Robert Lauth an seine Ehefrau, Hauptmann Lauth ist aus dem Lazarett entlassen worden, seine Frau befindet sich noch in Dresden gefahren. Der Batallionsführer, ein Major, ist in Urlaub und Hauptmann Lauth vertritt ihn. Er hofft vor dessen Rückkehr ebenfalls zum Major befördert worden zu sein. Als Termin hierzu stellt er sich den 20. April, den Geburtstag Adolf Hitlers, vor, ein beliebter Stichtag für Beförderungen. Er ist für einen deutschen Feldflugplatz am Gran Sasso zuständig.Feldpost-Nr.: L46658
maschinenschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
08.04.1944Hptm. Robert Lauth an seine Ehefrau, der Fühling hat in Italien Einzug gehalten und es ist warm geworden. Er hat einige Päckchen nach Hause geschickt - so überschüssige Uniformsteile - und erläutert den Zweck. Durch Urlauber hat er seiner Ehefrau alte, ungeramten italienische Gemälde geschickt und bittet sie, dieses Paket, das ein Heimaturlauber nach Deutschland bringt, ungeöffnet zu Hause zu lagern. Hauptmann Lauth rechnet weiter mit seiner kurz bevorstehenden Beförderung zum Major. Feldpost-Nr.: L46658
maschinenschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
17.04.1944Hptm. Robert Lauth beschreibt eine Besichtigungstour in den Abruzzen, die er sich wegen der offenbar feindlichen Bevölkerung nicht waffenlos getraut habe. Er spricht von Tieffliegerangriffen und Flugplätzen, die seine Einheit betreut. Er berichtete von ständigen Angriffen alliierter Tiefflieger, er hofft auf einen baldigen Sieg der Wehrmacht, er fragt an, ob seine Pakete mit Kunstbildern angekommen sind, er hofft auf seine Beförderung zum Geburtstag des Führers, er berichtet von Katja, einer ukrainischen Zwangsarbeiterin, mit der seine Familie in Ludwigshafen in irgend einer Weise Kontakt hatte und die bei einerLuftwaffeneinheit dient, deren gesamten Rückzug vom Balkan mitgemacht hatte und die dabei ihren gesamten Besitz und alle Kleidung zurücklassen musste. Dr. Lauth bittet seine Ehefrau ihr, wenn möglich, nicht mehr benötigte Kleidung zu ihrer Einheit nach Reichshof zu schicken.Feldpost-Nr.: L46658
maschinenschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
05.05.1944Hptm. Robert Lauth an seine Ehefrau, die alliierten Luftangriffe werden stärker und R. Lauths Truppe weicht erst nach Florenz aus, das sie aber bereits nach 5 Tagen verlässt, da sie dort schutzlos den Bombenangriffen ausgesetzt sind. Sie weichen in ein Tal aus und warten auf Transportmöglichkeit. Die Truppe soll nach Bromberg verlegt werden.
Auch sein Wohnhaus in Dürkheim ist bombardiert worden, wobei erheblicher Schaden entstanden ist.
Feldpost-Nr.: L46658
handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
01.06.1944zwei Briefe von Katja Babenko, Feldpost-Nr.: 14756
eine ukrainische Zwangsarbeiterin, die in nicht näher beschriebener Weise engen Kontakt zu Hauptmann Lauth hatte und auch in dessen Luftwaffeneinheit diente, nun jedoch in einer anderen Einheit zugeteilt ist, die sich im Wege des Rückzugs vom Balkan, Nähe Dubrovnik, in Reichshof aufhält. Sie schreibt einen sehr persönlichen und einen formelleren Brief an Hauptmann Lauth, an dessen ehemalige Adresse in Ludwigshafen. In einem weiteren Brief antwortet Frau Lauth und verweist darauf, dass sie ihre Briefe an ihren Mann weiterleitet, dessen Einheit mittlerweile nach Litauen verlegt wurde.
3 handschriftliche BriefeBriefwiedergabe
07.06.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth, er berichtet davon mangels Radio keine genaue Kenntnis der Lage mehr zu haben, antwortet auf den Bericht der Frau, die zu Pfingsten bei einem Besuch in Ludwigshafern erneut alliierter Bombardierung ausgesetzt war und schreibt, dass er nun für ein Lager mit 2000 Juden verantwortlich ist.maschinenschriftlicher Brief, 2 SeitenBriefwiedergabe
19.06.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth an Ehefrau. Er ist mittlerweile in der Nähe Rigas stationiert und überwacht etwa 3000 jüdische Zwangsarbeiter, die dort eine Landebahn bauen, er begrüßt die Vergeltungsaktionen gegen England und hofft, dass die Engländer, Mörder der Mutter, dabei verrecken.neue Feldpostnummer: L46658
maschinenschriftlicher Brief, 3 Seiten
Briefwiedergabe
21.06.1944Brief des Dr. Rudolf Lauth, Kriegsgerichtsrat, Bruders von Hauptmann Robert Lauth, ebenfalls stationiert in Italien, er erwähnt die Invasion der Alliierten und die Vergeltungsaktionen gegen England, er berichtet, dass Robert Lauth mittlerweile nicht mehr in Italien ist und ihm kurz vor seiner Versetzung die Reste seines italienischen Geldes geschickt hatteFeldpost-Nr.: 59825A
Feldpost-Nr.: 59825A
handschriftlicher Brief, 2 Seiten
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23.06.1944Brief eines Luftwaffensoldaten Otto an Frau Lauth, alliiierte Bombardierung des Flugplatzes KecskemetFeldpost-Nr.: 25782
handschriftlicher Brief, 2 Seiten
Briefwiedergabe
03.07.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth an Ehefrau. Er ist mittlerweile in der Nähe Rigas stationiert und überwacht etwa 3000 jüdische Zwangsarbeiter, die ihm aber keine Probleme machen. Eher sind es die Wachsoldaten der Judenlager, über deren Sturheit er sich ärgert. Seine Ehefrau hat ihm offenbar nachdenkliche Briefe geschrieben, in denen sie an dem Sieg Deutschlands zweifelt. Robert Lauth versucht diese Zweifel als Miesmacher-Parolen abzutun und erklärt, dass er und seine Soldaten fest an den Endsieg und die schöne Zeit glauben, die dieser mit sich bringt.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau Königsberg
maschinenschriftlicher Brief, 2 Seiten
Briefwiedergabe
08.07.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth an Ehefrau. Robert Lauth ist offenbar nervlich stark belastet. Noch immer ist er für das Judenlager verantwortlich und die russische Armee kommt immer näher. Er befürchtet notfalls mit 'seinen Juden' hunderte von Kilometer aus der Kampfzone marschieren zu müssen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau Königsberg
maschinenschriftlicher Brief, 2 Seiten
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09.07.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth an Ehefrau. Robert Lauth beklagt, dass der Abtransport der Juden unmittelbar bevorsteht und er deshalb seine momentane, schöne Unterkunft und die aufgebauten Schwarzmarktbeziehungen aufgeben muss.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau Königsberg
handschriftlicher Brief, 3 Seiten
Briefwiedergabe
12.07.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth an Ehefrau. Robert Lauth schreibt, nun mit dem Judentransport in Richtung Danzig unterwegs zu sein. Von dort will er Gemälde an sie abschicken.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau Königsberg
handschriftlicher Brief, 2 Seiten
Briefwiedergabe
20.07.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth an Ehefrau. Robert Lauth schreibt, dass er die jüdischen Zwangsarbeiter in Simonsdorf übergeben hat und nun zurück zur Front bei Königsberg fahren muss.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau Königsberg
handschriftlicher Brief, 2 Seiten
Briefwiedergabe
24.07.1944Brief von Hauptmann Robert Lauth an Ehefrau. Während Hauptmann Lauth zurück zu seiner Kompanie fährt, hört er davon, dass diese in der Zwischenzeit von russischen Truppen und Partisanen angegriffen und unter schweren Verlusten vertrieben wurde. Zuvor hat sie noch den von den jüdischen Zwangsarbeitern gerade fertiggestellten Flugplatz bei Ponewjesch zu sprengen und als Vergeltung die Stadt Ponewjesch abzubrennen. Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau Königsberg
handschriftlicher Brief, 7 Seiten
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25.07.1944Brief von Katja Babenko. Katja ist eine ukrainische Dienstverpflichtete der deutschen Luftwaffe, die in Königsberg stationiert ist. Zuvor war sie in der Einheit von Hauptmann Lauth und es besteht seitdem eine intensive Beziehung zur Familie LauthFeldpost-Nr.: L24758
Luftgau Po Königsberg
handschriftlicher Brief, 1 Seiten
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27.07.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau. Während seiner Abwesenheit wegen des Judentransports, wurde seine Kompanie von russischen Truppen angegriffen und vernichtend geschlagen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 4 Seiten
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30.07.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau. Hauptmann Lauth ist zu den Resten seines Bataillons gestoßen und übernimmt wieder das Kommando, da der Bataillonskommandeut Major Nierhaus verwundet wurde. Viele seiner Soldaten sind bei dem russischen Angriff gefallen, einige vermisst - und, ein neuer Angriff ist zu erwarten. Während die Sowjettruppen schwer bewaffnet sind, haben die deutschen Soldaten nur noch Gewehre und können nur hoffen, dass bald Verstärkung eintrifft. Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 2 Seiten
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31.07.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau. Der Rest der Truppe von Hauptmann Lauth befindet sich bei Heydekrug, unmittelbar an der Grenze des Deutschen Reichs. Dennoch glaubt er, dass es der russischen Armee nicht gelingen wird, deutschen Boden zu betreten. Vielmehr glaubt er an eine Wende des Kriegsgeschehens, sobald sie wieder über schwere Waffen verfügen. Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 4 Seiten
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06.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau. Das Leben von Hauptmann Lauth beginnt etwas ungemütlicher zu werden, seine Truppe baut Bunker und wartet in Schützengräben auf den Angriff der Russen. Aber es besteht Aussicht, dass sie zurück kommandiert werden. Er hat aus einem aufgegebenem Lager amerikanische Lebensmittelvorräte organisiert, die er zu seiner Ehefrau nach Hause schickt. Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 2 Seiten
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09.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau. Hauptmann Lauth liegt im Lazarett Mazicken in Heydekrug, denn er hat wieder einen Malariaanfall. Er ist darüber allerdings nicht böse, denn so ist er von der Front weg, wo täglich mit einem schweren Angriff der russischen Truppen zu rechnen ist. Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 3 Seiten
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10.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau. Hauptmann Lauth liegt im Lazarett Mazicken in Heydekrug, denn er hat wieder einen Malariaanfall. Es besteht die Möglichkeit, dass er nach Ausheilung zu einer Nachkur nach Tübingen kommt und anschließens Urlaub erhält. Seine Ehefrau könnte ihn dort besuchen.handschriftlicher Brief, 2 Seiten in sehr 'wackeliger' SchriftBriefwiedergabe
10.08.1944Brief von Katja Babenko an Frau Lauth. Kaja lobt Robert Lauth als guten Menschen, dem schon deshalb nichts Schlimmes passieren wird.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
Brief, 2 Seiten in schöner Handschrift aber naturgemäß sehr fehlerhaft
Briefwiedergabe
13.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Der Malariaanfall scheint vorüber, das Fieber ist abgeklungen. Nun steht eine Kur in Tübingen an. Zumindestens hofft Robert Lauth darauf. Der Vormarsch der Russen in Ostpreußen scheint unaufhaltsam. Frauen und Kinder wurden bereits evakuiert. Dennoch hofft Robert Lauth auf eine Wende, wenn die neuen Waffen an die Front kommen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 8 Seiten
Briefwiedergabe
15.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Seine Entlassung aus dem Lazarett steht bevor. Zuvor schickt er noch Lebensmittel und persönliche Dinge an seine Ehefrau, um sich in Bezug auf eine mögliche Flucht nicht so belasten zu müssen. Außerdem hofft er, zurück ins Reich verlegt zu werden.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 6 Seiten
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18.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Seine Entlassung ist verfügt, allerdings nicht in die Heimat zur Kur, sondern wieder an die Ostfront - mit der Option, dass eine Kur befürwortet wird.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 1 Seite
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22.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Er ist mittlerweile wieder bei seiner Truppe. Die Lage hat sich entspannt. Wehrmachtsverbände drängen die Sowjets mit massiven Panzerverbänden zurück.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 1 Seite
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28.08.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Er ist mittlerweile wieder bei seiner Truppe, baut aber immer noch darauf, einen Heimaturlaub zu erhalten. Ansonsten hat er einen Splitterschutzgraben ausgehoben, um sich vor einem russischen Angriff zu schützen. Sein Glaube an den Endsieg ist noch ungebrochen. Das begründet er mit dem Einsatz der neuen Geheimwaffen, der unmittelbar zu erwarten ist.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 1 Seite
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01.09.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Momentan ist es an seinem Frontabschnitt sehr ruhig. Beunruhigend ist jedoch, dass die Alliierten mittlerweile fast alle ehemals deutsch besetzten Gebiete zurückerobert haben. Aber Robert Lauth glaubt an die Wende, denn Deutschland besitzt noch geheime Waffen, über die die Welt staunen wird.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 6 Seiten
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08.09.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Die Alliierten stehen vor den deutschen Grenzen und Herr Lauth befürchtet, dass sie Deutschland besetzten könnten. Er gibt seiner Frau Verhaltensanweisungen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 6 Seiten
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11.09.1944Brief der ukrainischen Luftwaffenhelferin Katja Babenko. Sie beschwert sich bei Frau Lauth, dass sie seit langem nicht mehr auf ihre Briefe antwortet. Katja wird im Oktober 20 Jahre alt.Feldpost-Nr.: L29758
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handschriftlicher Brief, 1 Seite
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11.09.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Noch immer glaubt Hauptmann Lauth an den deutschen Endsieg. Mittlerweile befindet er sich in einem Hotel bei Tilsit.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 8 Seiten
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15.09.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Noch immer glaubt Hauptmann Lauth an den deutschen Endsieg. Aber er sorgt sich um die Heimat und die Sicherheit seiner FamilieFeldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
handschriftlicher Brief, 2 Seiten
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27.09.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Noch immer glaubt Hauptmann Lauth an den deutschen Endsieg. Aber er rät seiner Frau sich dennoch auf eine vorübergehende alliierte Besetzung vorzubereiten und genau zu planen, was sie bei einer eventuellen Flucht mitnimmt.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
maschinenschriftlicher Brief, 3 Seiten
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07.10.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Er rät ihr im äußersten Falle zur Flucht aus dem Westen nach Dresden. Außerdem schickt er eine Kopie seines Schreibens an den Abwehroffizier. Ein Schreiben von Frau Lauth an Katja Babenko führte zu schweren Vorwürfen. Ob zufällig, Katja wurde entlassen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
2 maschinenschriftliche Briefe, 3 Seiten
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07.10.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Nun rät er ihr, in Bad Dürkheim zu bleiben und sich dort mit Hilfe von Karl Jäger als Lazarettangestellte auszugeben. Sohn Werner wurde für den Kriegseinsatz medizinisch untersucht.Feldpost-Nr.: L46658
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1 maschinenschriftlicher Brief
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08.10.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Der Krieg hat seine Stellung erreicht und ein Rückzug ist unabwendbar. Er schimpft auf die Miesmacher zu Hause, für die die Soldaten den Kopf hinhalten.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
4 Seiten, handschriftlicher Brief
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13.10.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Die Kompanie von Hauptmann Laut musste sich vor den Russen zurückziehen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
1 Seite, handschriftlicher Brief
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16.10.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Davor geschrieben Briefe fehlen offensichtlich. Herr Lauth beklagt das schwere Soldatenleben und beschimpft seine Heimatbürger als dumme Menschen, die Miesmacher sind und nur saufen. fressen und vögeln interessiert. Er fordert, die Fahne hoch zu halten und auf den Endsieg zu vertrauen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
7 Seiten, handschriftlicher Brief plus 1,5 Seiten Text einer Kriegerwitwe
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20.10.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Herr Laut liegt wegen eines Malariaanfalles wieder im Lazarett und bittet seine Frau, ihn wenn möglich zu besuchen.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
1 Seite, handschriftlicher Brief
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28.10.1944Brief von Hauptmann Lauth an seine Ehefrau Gretel Lauth. Frau Lauth hat offenbar vor, ihren Mann zu besuchen. Zeitgleich feiert sie ihren 40. Geburtstag. Robert schreibt ihr sicherheitshalber nach Hause, hofft aber, den Geburtstag mit ihr zusammen im Lazarett verbringen zu können.Feldpost-Nr.: L46658
Luftgau P.A. Königsberg
1 Seite, handschriftlicher Brief
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02.11.1944Der Bruder von Robert, Kriegsgerichtsrat Dr. jur. Rudolf Lauth schreibt an seine Schwägerin Gretel Lauth. Sein Schreiben klingt besonnener als die seines Bruders.
Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es gerade gegen Kriegsende Tätigkeitsbereich der Kriegsrichter war, die Kampfbereitschaft der Soldaten regelmäßig durch exemplarische Todesurteile wegen 'Wehrkraftzersetzung' oder Fahnenflucht zu erzwingen.
Feldpost-Nr.: 59825
Luftgau P.A. Königsberg
2 Seiten, handschriftlicher Brief
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29.11.1944Mille Rosenberger schreibt einen langen Brief an ihre Schwester Gretel Lauth. Ihr Mann befindet sich in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, was sie eher erleichtert. 
Dresden
7 Seiten, schwer lesbarer, handschriftlicher Brief
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10.12.1944Robert Lauth schreibt einen langen Brief an seine Ehefrau. Der Feind steht mittlerweile am Westwall, Sohn Werner ist Soldat in der Pfalz und er rät ihr, bei weiterem Vorgehen des Feindes nach Dresden zu fliehen. 
Tilsit
14 Seiten, handschriftlicher Brief
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13.12.1944Mille Rosenberger schreibt einen Weihnachtswunsch an ihre Schwester. 
Dresden
1,5 Seiten, handschriftlicher Brief
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17.12.1944Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. 
Königsberg
1 Seiten, maschinenschriftlicher Brief
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22.12.1944Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Er hat Heimweh. Ansonsten glaubt er nun an die Schicksalswende. Sie sollen an der Ostfront vorrücken und an der Westfront findet derade die Ardennen-Offensive statt, die die Amerikaner und Engländer zum Rückzug zwingt. 
Königsberg
7 Seiten, handschriftlicher Brief
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24.12.1944Brief von Mille an Schwester Gretel Lauth. Es ist nur die letzte Seite des Briefs erhalten. Mille schreibt, dass der Brief ihres Mannes Ernst, der sich in amerikanischer Kriegsgefangenschaft befindet, vom 12.8.1944 wegen Zensur viereinhalb Monate verzögert genau Heilig Abend ankam.schwer lesbarer, handschriftlicher Brief, 1 SeiteBriefwiedergabe
26.12.1944Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Weihnachten war bescheiden, aber die Anfangserfolge der deutschen Ardennenoffensive verstärken seinen Glauben an den Endsieg. 
Königsberg
2 Seiten, handschriftlicher Brief
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02.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Weihnachten ist vorüber, er ist nun Abschnittskommandant und Oberbehlshaber der Region für den Fall, dass der Russe angreift. Sohn Werner ist nun auch Soldat und bei Bühl hinter dem Westwall stationiert. Robert glaubt, dass der Krieg bis spätestens im Sommer gewonnen ist. 
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6 Seiten, handschriftlicher Brief
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09.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Sohn Werner ist nun bereits als Soldat in den Vogesen und bereits in einem Gefecht gewesen. Seine Eltern sind sehr besorgt. Frau Lauth war offenbar in Landau gewesen. 
Königsberg
1 Seite, handschriftlicher Brief
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10.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Er macht sich Sorgen, weil Sohn Werner so unvorbereitet an die Front gekommen ist. Ihm selbst geht es noch gut und er hat Geräuchertes nach Hause geschickt. 
Königsberg
4 Seiten, handschriftlicher Brief
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15.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Er hat wieder Malaria. Seine Kompanie wird nach Königsberg zurückgezogen. 
Königsberg
2 Seiten, handschriftlicher Brief
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22.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Noch immer liegt er - auf dem Weg der Genesung - im Lazarett bei Königsberg. Dorthin flüchtet auch seine Kompanie, denn die Russen kommen unaufhaltsam näher. 
Königsberg
5 Seiten, handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
24.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Er ist wieder an der Front. 
Königsberg
1 Seite, handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
26.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Seine Truppe steht mittlerweile, umzingelt von der Sowjetarmee mit dem Rücken zur Ostsee. Der Landweg ins Deutsche Reich ist versperrt. 
Königsberg
1 Seite, maschinenschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
27.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Seine Truppe steht mittlerweile, umzingelt von der Sowjetarmee mit dem Rücken zur Ostsee. Der Bataillonskommandeur wurde ins Reich abkommandiert und hat die Kampfzone per Schiff verlassen. Von Sohn Werner fehlt jede Nachricht. 
Königsberg
2 Seiten, maschinenschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
31.01.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Seine Truppe steht ist weiter zur Ostsee zurückgezogen und steht bei Pilau am Frischen Haff. Er hofft auf eine rechtzeitige Evakuierung per Schiff. 
Königsberg
2 Seiten, handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
10.02.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Seine Lage ist ernst. Einzig die Ernährung ist gut, denn die geflohenen Bauern haben ihr Vieh in den Ställen zurückgelassen. 
Königsberg
1 halbe Seite, maschinenschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
21.02.1945Robert Lauth schreibt zu seiner Frau nach Bad Dürkheim. Mittlerweile hat sich seine Kompanie auf der Kurischen Nehrung in Erdlöcher verschanzt. Von Sohn Werner fehlt noch immer eine Nachricht. 
Königsberg
1 Seite, handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
24.02.1945Gretel Lauths Bruder schreibt aus Stettin, wohin er nach der Bombardierung Dresdens gereist ist. Es wird nicht ausdrücklich erwähnt, aber der Schreiber scheint auch den Tod seines Neffen Werner Lauths zu bedauern. 
Königsberg
1 Seite, handschriftliche Karte
Briefwiedergabe
27.02.1945Hauptmann Lauth schreibt an seine Frau. Noch hat er keine Post erhalten und weiß daher nichts von dem Tod seines Sohnes Werner. 
Königsberg
1 Seite, handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
07.03.1945Gretel Lauth erhält einen Brief ihres Bruders Theo. Er berät sie zu Fragen der Kommunalabgaben. Daraus geht hervor, dass Gretel Lauth schon seit fast einem Jahr über keinen Wasseranachluß verfügt . 
Mannweiler
1,5 Seiten, handschriftlicher Brief
Briefwiedergabe
14.03.1945Gretel Lauth erhält einen Brief ihres Bruders Hans. Er wurde offenbar eingezogen. Er bedauert den Tod von Werner. 
Idar-Oberstein
1 Seite, handschriftlicher Brief, sehr schlecht lesbar
Briefwiedergabe
31.03.1946Gretel Lauth erhält die erste Nachricht ihres Mannes aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft. 
Moskau
2 Kartenvordrucke des Roten Kreuzes, Robert hofft, im Sommer nach Hause zu kommen.
Kartenwiedergabe
17.07.1946Gretel Lauth erhält zwei Postkarten ihres Mannes aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft. 
Moskau
eine selbst geschnittene Karte und ein sowj. Kriegsgefangenenvordruck. Robert hofft, im Herbst nach Hause zu kommen.
Kartenwiedergabe
13.10.1946Gretel Lauth erhält einen Brief ihrer Schwägerin (?) Franziska Schneider aus Wien. 
Wien
Schreibmaschinenbrief, eine Seite.
Brief
17.10.1946Robert Lauth plant direkt nach Rückkehr aus der Gefangenschaft, wieder als Maler tätig zu sein und fragt, ob es bereits wieder Interesse an Kunst gibt. Er schreibt, indirekt, dass alle Soldaten seiner Kompanie in sowjetische Gefangenschaft gerieten. 
Minsk
2 Kriegsgefangenenpostkarten.
Brief
20.11.1946Robert Lauth versucht, noch in Gefangenschaft, das Leben in der Heimat zu organisieren. Er hofft, schon Weihnachten zu Hause zu sein. 
Minsk
2 Kriegsgefangenenpostkarten.
Postkarten
04.02./22.03.1947Robert Lauth wünscht sich sehnlichst, endlich Entlassen zu werden, aber der Rücktransport bleibt bisher nur Hoffnung. Neben dem Wiedersehen mit seiner Familie freut er sich auf die erste Flasche pfälzer Wein. 
Minsk
2 Kriegsgefangenenpostkarten.
Postkarten
15.06./12.07.1947Robert Lauth wartet noch immer auf die Entlassung. Er verdient sich Lebensmittelzulagen durch Malen von Bildern. 
Minsk
2 Kriegsgefangenenpostkarten.
Postkarten
26.07./12.08.1947Gretel Lauth schreibt an ihren Mann, sie fühlt sich mit der Situation überfordert. Sohn Wolfgang hat begonnen, Jazzmusik zu machen. Robert Lauth wartet noch immer auf die Entlassung. Es sind die beiden letzten Karten aus der Zeit seiner Gefangenschaft. 
Minsk
2 Kriegsgefangenenpostkarten.
Postkarten


© Horst Decker